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Die professionelle und besonders anspruchsvolle Anwendung im Bereich der Übersetzungssoftware besteht in der satzweisen Übersetzung ganzer Texte mit Analyse von Satzbau und Grammatik, teilweise sogar von bedeutungsspezifischen Merkmalen.
Maschinelle Textübersetzung hat daher den Anspruch, ganze Sätze automatisiert zu verarbeiten und als komplettes Satzgebilde ohne manuellen Eingriff zu übersetzen.
Echte Textübersetzungssoftware oder maschinelle Übersetzung kommt mit der phrasenweisen Verarbeitung ganzer Sätze nicht aus. Die menschliche Sprache ist zu vielfältig und abwechslungsreich, als daß sie sich brauchbar und vernünftig durch Abbildung von Phrasenmustern zuordnen ließe. Vorsicht ist also geboten, wenn "Übersetzungsprogramme" angeboten werden. Oftmals verbergen sich hinter dieser Bezeichnung nur sehr eingeschränkt brauchbare Phrasenwörterbücher, die oftmals als sog. Shareware vertrieben werden.
Der Softwaremarkt für echte Textübersetzung ist recht übersichtlich. Vielleicht ein Dutzend Anbieter können sich mit deutschsprachigen Programmen zu dem elitären Club der Volltextübersetzer zählen.
Im professionellen Segment maschineller Übersetzung kommt heute besondere Bedeutung der Übersetzung in Netzwerken (Intranets) zu, die primär großen und mittleren Unternehmen vorbehalten bleibt. Hier ist das Marktangebot weit übersichtlicher als im Endkundenbereich, da sich die Zahl der Anbieter auf etwa eine Handvoll reduziert.
HEISOFT gehörte bereits 1989 zu den Anbietern, die professionelle Textübersetzung in Deutschland eingeführt und bekannt gemacht haben. In dieser Zeit wurden gerade die PC-Systeme entscheidend weiterentwickelt.
In diesem Jahrhundert gewinnen
diejenigen Systeme verstärkt an Bedeutung, die moderne Netzwerktechniken
nutzen. So hat sich die kostenlose Nutzung von Online-Übersetzungdiensten
stark verbreitet. Die Betreiber dieser kostenlosen Übersetzungsdienste
bieten weiterentwickelte Versionen dieser Produkte in der Regel auch für
den lizenzpflichtigen Einsatz im Unternehmen an.
Bei der qualitativen Bewertung von maschinell erzeugten Übersetzungen besteht häufig große Verwirrung auf der Anwenderseite. Ursache der Verwirrung ist oftmals die unangemessene Erwartungshaltung bzgl. der Leistungsfähigkeit von Übersetzungssoftware einerseits und andererseits die unterschiedlichen Anforderungen an die Übersetzungsobjekte, also die Art des Textmaterials.
Man muß sich einfach verabschieden von dem Gedanken, maschinelle Textübersetzungsprogramme könnten wirtschaftlich sinnvoll zur sprachlich einwandfreien Übersetzung operativer Texte eingesetzt werden. Im Prinzip ist das zwar möglich, in der Praxis steht der Aufwand der korrekten maschinellen Übersetzung einzelner Sätze und kurzer Texte (s.u.) mit einem perfektionistischen Anspruch in keinem Verhältnis zum Aufwand.
Maschinelle Übersetzungsprozesse werden erst durch die Verarbeitung von Textdokumenten mit homogener Terminologie (Internet-Seiten, Emails, Verträge, Dokumentationen, Reports, Handbücher, Anleitungen, etc.) wirtschaftlich sinnvoll. Im Bereich von Kurztexten können sie eine hervorragende Hilfestellung zur Informationsübermittlung bzw. zur Inhaltserfassung sein. Hier liegt auch der größte Anwendernutzen.

Fast alle Übersetzungsprogramme bieten die Möglichkeit, den Übersetzungsvorgang mittels eines separaten Editors, der Original- und Zieltext im geteilten Bildschirmen (Split Screen) anzeigt, durchzuführen. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß man Übersetzungsergebnisse sofort anhand optischer Gegenüberstellung vergleichen kann, wobei einige Programme sogar in einem weiteren Fenster über den Verlauf der Übersetzung informieren (z.B. nicht gefundene Begriffe, Fehlermeldungen, Hinweise).
Tatsächlich werden Sätze aber vom Anwender nicht satzweise, sonden in größeren Textblöcken übersetzt. Eine Gegenüberstellung der beiden Übersetzungsstadien macht vor allem dann Sinn, wenn interaktiv übersetzt wird oder während der Bearbeitung von Wörterbüchern, um die Richtigkeit von Neueinträgen im Satzumfeld zu prüfen.
Neueste Technologien bieten Intranetanwendungen zu maschineller Übersetzung an, die vor allem in Unternehmen mit einem Intranet vom Anwender ausschließlich über den vorhandenen Browser bedient werden, also ganz ohne lokale Client-Software (z.B. Windows-Programm) auskommen. Das Browserfenster bietet die Bedieneroberfläche für den Anwender. Das hat besonders in größeren Intranets den entscheidenden Vorteil, daß die Administration, Updates und Upgrades zentral vom Server aus erfolgen. Gerade im professionellen Unternehmensumfeld sind Übersetzungsportale eine kostengünstige und vor allem sichere Alternative zu Online Übersetzungsdiensten.
Vorbei sind die Zeiten, als sprachpaarweise übersetzt wurde. Moderne Konzepte erlauben, verschiedene Sprachen bei der Textübersetzung frei miteinander zu kombinieren. Während ältere Übersetzungsprogramme mit festen Wörterbuchpaaren arbeiten, greifen moderne Übersetzungsmaschinen auf einsprachige Wortlisten zu, die erst bei der Übersetzung über ein Zeigersystem miteinander verbunden werden. Derartige Konzepte machen flexibel bei der Entwicklung individueller Wortlisten.
Moderne Intranetlösungen nutzen den bereits installierten Internet-Browser als Bedienungsoberfläche. Auf diese Weise konzentriert sich die Bedienung auf das Wesentliche, und der Anwender muß nicht in eine neue Benutzerumgebung eingewiesen werden. Das spart gerade in großen Firmennetzwerken viel Zeit und Geld.
Eine weitere Innovation in Sachen Bedienugskomfort im Intranet kommt mit der Email-Übersetzung. Der einfachste Weg, fertige Dokumente zu übersetzen, ist die Übersetzung per Email. Das Dokument (Word, Excel, etc.) wird einfach als Anlage an ein Email angehängt und über den bestehenden Email-Client (z.B. Outlook, Lotus Notes) an den Übersetzungsserver versandt. Wenige Minuten später erfolgt die Rücksendung des übersetzten Dokumentes als Anlage zum Antwortmail. Ebenso werden selbstverständlich auch reine Emailinhalte übersetzt. Diese geradezu geniale Verfahrensweise ist allerdings nur Anwendern in Firmennetzwerken auf TCP/IP Basis, also in Intranets, vorbehalten.
Intranetportale zu maschineller Übersetzung werden vor allem von Unternehmen und Behörden genutzt, die kurzfristigen Bedarf an preiswerter und terminologisch präziser Inhaltserfassung von Protokollen, Emails, Artikeln, Internetseiten, etc. haben.
Hier kommt es im Ergebnis weniger auf die sprachlich und grammatikalisch korrekte Übersetzung operativer Texte an, so wie wir sie vom klassischen Übersetzungsbüro kennen, sondern vielmehr auf die schnelle und fachspezifisch treffende Inhaltsaufbereitung. Wir stören uns hier also nicht an sogenanntem Kauderwelsch beim Satzbau. Manchmal rufen maschinelle Übersetzungen sprachlich betrachtet sogar wahre Lachanfälle hervor. Aber gerade fachbezogene fremdsprachliche Inhalte können sehr klar und präzise übersetzt werden, allerdings nicht als Konkurrenz zu klassischer Humanübersetzung, sondern eher als Alternative, überhaupt keine Übersetzung anfertigen zu lassen.
Tatsächlich ist es ein relativ komplexer Vorgang, zusätzlich zu dem jeweiligen Begriff grammatikalische und ggf. semantische Informationen einzeln nachzutragen. Ein Initialaufwand zu Beginn des Einsatzes, der mit zunehmender Nutzung deutlich abnimmt.
Vorteilhaft präsentieren sich hier diejenigen professionellen Übersetztungssysteme, die einen automatisierten Import eigener Wortlisten und Fehlerprotokolle erlauben. Ein wirklich nützliches Feature, das sich durch Zeitersparnis schnell bemerkbar macht und einen enormen Rationalisierungseffekt für den Anwender darstellt.
In der Praxis haben sich besonders
solche Systeme bewährt, die in Unternehmensnetzwerken die nicht bekannten
Begriffe für alle Anwender zentral erfassen und nach Häufigkeit
auswerten, um sie anschließend zentral von Fachpersonal nutzungsorientiert
und sortiert zu erfassen.
Ein einzelnes Wort muß im Umfeld des Satzes für die Übersetzungssoftware als Verb oder Adjektiv eindeutig identifizierbar sein. Nur mit dieser grammatikalisch klaren Information läßt sich der Satz als Ganzes strukturell verarbeiten. Dieses Verfahren erfordert natürlich eine möglichst umfassende Vokabelliste im Hintergrund.
Einige Textübersetzungssysteme versuchen dabei, neben rein grammatikalischen Strukturen zusätzlich bedeutungsspezifische Merkmale zu verarbeiten. Durch Zuordnung inhaltlicher Merkmale werden wichtige Unterscheidungen des Satzinhalts möglich. Begriffe mit Merkmalen von Lebewesen oder Menschen sind in der Übersetzung schließlich anders zu behandeln, als solche, die für eine Ortsangabe oder Sachbezeichnung stehen.
Damit wird versucht, eine gewisse Plausibilitätsprüfung innerhalb der Übersetzung durchzuführen. Diese jüngeren Verarbeitungsansätze beinhalten hochinteressantes Potential in Bezug auf die "Intelligenz" des maschinellen Übersetzungsprozesses. Sie finden jedoch zur Zeit ihre praktische Einschränkung in der Aufbereitung der hinterlegten Terminologie, da sie deutlich komplexere Strukturen und semantische Informationen benötigt. Derartige Software mit eingebauter Plausibilitätsprüfung erfordert in der Regel zusätzlich ein 32-Bit-Betriebssystem und entsprechend dimensionierte Rechnerkapazitäten.
Weiterhin gibt es professionelle
Übersetzungssysteme mit stilistischer Zuordnung des Dokumententyps. Ein
Brief hat eine andere stilistische Form als eine Bedienungsanleitung oder
eine juristische Klageschrift. Wenn das Übersetzungsprogramm vorher den
Stil kennt, lassen sich besondere Satzgebilde mit Eigenarten (z.B. Befehlsform
bei Bedienungsanleitungen, lange Relativsätze in Klageschriften, etc.)
besser und treffsicherer übersetzen.
Generell arbeitet das Übersetzungssystem mit einem Standardwörterbuch (General Dictionary), das als Datenbank für allgemeine Begriffe dient. Auf diese Weise lassen sich allgemein gehaltene Texte zufriedenstellend verarbeiten. Fachtexte, z.B. Verträge, technische Dokumentationen, Handbücher, Börsennachrichten oder Internet-Seiten enthalten aber Begriffe, die entweder im allgemeinen Sprachgebrauch nicht verwendet werden oder im fachbezogenen Zusammenhang anders übersetzt werden, als im allgemeinen sprachlichen Umfeld.
Durch Verwendung von fachbezogenen Zusatzwörterbüchern oder individuellen Benutzerdatenbanken werden im Übersetzungsprogramm einerseits Prioritäten für die begriffliche Zuordnung gesetzt und andererseits notwendige Erweiterungen der terminologischen Basis vorgenommen. Daher läßt sich professionelle maschinelle Übersetzung ohne Einbindung von Fach- oder Zusatzwörterbüchern nur sehr eingeschränkt durchführen.
Die meisten MÜ-Programme bieten neben der Möglichkeit, eigene individuelle Benutzerwörterbücher anzulegen, den Einsatz vorbereiteter zusätzlicher Fachwörterbücher optional an. Andere Hersteller liefern professionelle Systeme gleich komplett mit sämtlichen Fachwörterbüchern integriert, was sich in der Regel im Kaufpreis des Basispakets niederschlägt, das System letztlich jedoch kalkulierbar macht.
Der Computer ist schließlich eine Maschine, besitzt also keine Intelligenz oder etwa die Fähigkeit, eigenständig zu "denken". Er ist jedoch sehr wohl in der Lage, auf logischen Strukturen basierende Abläufe zu verarbeiten. Eine maschinelle Volltextübersetzungssoftware kann deshalb nach heutigem Stand der Technik den Textinhalt eines Satzes nicht verstehen oder interpretieren. Der Übersetzungscomputer ist im Erkennen inhaltlicher Zusammenhänge sehr eingeschränkt. Ihm fehlt das sog. "Weltwissen" zur intelligenten Einschätzung semantischer Zusammenhänge.
Inzwischen werden komplette Softwaredownloads über das Internet jedoch nicht mehr so stark nachgefragt, wie früher, da seit einigen Jahren die Hersteller Testmöglichkeiten online über das Internet anbieten.
Auch HEISOFT bietet alternativ zum
Online Download eingehende Testmöglichkeiten für
verschiedene Übersetzungsserver an. Auf der HEISOFT-Seite www.heisoft.net
oder www.freetranslation.de lassen sich kostenlos
Web-Seiten und eigene Texte (z.B. Emails, ANSI-Text) mit bis zu 2000 Zeichen
komfortabel testweise übersetzen. Weltweit werden über derartige
Online-Übersetzungsdienste täglich mehrere Millionen Textdokumente
und Web-Seiten übersetzt. Diese Zahl spricht sicher für eine generelle
Brauchbarkeit maschineller Übersetzung.
Trotz einiger Einschränkungen nutzen neben Hobbysurfern im Internet auch Mitarbeiter großer weltweit operierender Konzerne diese preiswerte Möglichkeit der schnellen Übersetzung. Schließlich werden auch die internen Kosten des unternehmensinternen Übersetzungs- und Sprachendienstes dem Mitarbeiter über sein Abteilungsbudget belastet.
Was passiert konkret? Weltweit operierende Konzerne unterhalten Büros in der ganzen Welt. D.h. der Kollege in New York schickt in der Konzernsprache Englisch Nachrichten, Protokolle und unternehmensinterne Informationen per Email, die aus Sicherheitsgründen verschlüsselt oder anderweitig gesichert sind, an den Kollegen in Deutschland. Dessen Englischkenntnisse reichen oft nicht aus, um das Mail zu verstehen. Also kopiert er den Text in die Zwischenablage seines Computers und schickt ihn z.B. über die Internetseite www.freetranslation.de durch einen automatischen Online-Übersetzer. Der Text wird nun in entschlüsselter, klar lesbarer Form über irgendwelche Leitungen auf der Welt geschickt, dort verarbeitet und als Internetseite wieder zurück auf seinen Computer geschickt.
Auf diesem Weg passiert die an sich geheime Textseite verschiedene weitere Server und Computer und steht für jede Art von krimineller Aktion offen. Der gleiche Vorgang kann mit vertraulichen Marketing- und Produktunterlagen aus geschlossenen Intranetseiten analog durchgeführt werden.
Einen Lösungsansatz
bietet HEISOFT mit dem neuartigen
Translation
Center für Email- und Webseitenübersetzung im Intranet. Der
Übersetzungsserver befindet sich dabei im Unternehmen, eingebunden
in das unternehmenseigene Intranet. Besagter Kollege in Deutschland schickt
also das englische Mail weiter an den eigenen Übersetzungsserver und
erhält nach kurzer Zeit den übersetzten Text.
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Da wie eingangs dargelegt Demo-Versionen und Testinstallationen bei Textübersetzung nicht besonders aussagekräftig sind (Glückssache), kann eine Entscheidung in der Regel nur auf Basis objektivierbarer Merkmale getroffen werden.
Die folgende Checkliste soll Ihnen hierbei helfen:
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Textübersetzung |
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| Programmierung/
Algorithmus |
für WindowsNT, 2000 oder XP programmiert |
Modernes mehrsprachiges Konzept |
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Mehrfachlizenzen für spätere Aufrüstung erhältlich Potential für Großfirmenlizenzen, Intranets |
|
| Terminologie/
Wörterbücher |
einfache Erfassung eigener Begriffe |
zur Übersetzung von Spezialtexten |
|
Einzelworterfassung oder automatisiert nach Liste |
|
| Bedienung | Übersetzungsvorgang kann fernbedient werden |
Übersetzung online im Internet möglich |
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Übersetzung über Zwischenablage möglich |
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Die Intranet-Variante ohne Clientinstallation |
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Dokumente können als Anlage per Email übersetzt werden |
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| Hilfe | Einsatz auch für unerfahrene Anwender |
| Testmöglichkeit | Ein qualifizierter, interaktiver Test durch den Anwender sollte möglich sein |
| Technischer Support | Erkundigen Sie sich rechtzeitig! |
Zugriff auf FAQ's und Online-Support im Internet |
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| Preis/Leistung | Vorsicht vor Billigprodukten, da Textübersetzung nur professionell sinnvoll |
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